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Maria Baumgärtle
 

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Stand: 22.10.13

Missionshaus  Maria Baumgärtle
& Begegnungsstätte

 

Geschichte der Wallfahrt

Fern vom großen Verkehr liegt etwa 15 km von Mindelheim entfernt in nordwestlicher Richtung der Wallfahrtsort  Maria Baumgärtle

Die Herzogin Mauritia Febronia von Bayern hatte dem Herrn von Bedernau Christoph Reichsgraf von Muggenthal in ihrem Testament eine Nachbildung des Altöttinger Gnadenbildes vermacht. Dieser ließ dann das von der Herzogin hochverehrte Bild der Gottesmutter im Jahr 1721 in seinen Baumgärten, heute: Baumgärtle, in einer Kapelle aufstellen. In einer feierlichen Prozession wurde das Gnadenbild am 4. Juli von Bedernau dorthin übertragen.

Zunächst war das Heiligtum einem Klausner anvertraut. In kurzer Zeit entwickelte sich ein von der Umgebung stark besuchter Wallfahrtsort. Im Jahr 1726 bat Graf Muggenthal das Ordinariat, drei Franziskanerpatres in Baumgärtle unterbringen zu dürfen, nachdem mehr als 100 Guttaten “seit Erbauung des Kirchleins erlangt worden seien”. Er ließ eine “extra schöne und kostbare Kirche” errichten, ein Kloster wurde gebaut; in der Folgezeit betreuten die Franziskaner die Wallfahrer. Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts stand die Wallfahrt in Blüte. Die Säkularisation (1803) ging auch an Baumgärtle nicht spurlos vorüber. Das Kloster wurde aufgehoben, die Patres mußten Baumgärtle verlassen und nach Kloster Lechfeld gehen. Die Kirche wurde 1827 auf Abbruch verkauft. Übrig blieb nur die Gnadenkapelle mit dem Gnadenbild. Dennoch kamen weiterhin Wallfahrer nach Baumgärtle. Mehrfach wurde der Versuch gemacht, dort wieder ein Kloster ins Leben zu rufen. Dem Einsatz des eifrigen Pfarrers Stiegler von Bedernau ist es zu verdanken, daß die Missionare vom Kostbaren Blut von Bischof Pankratius von Augsburg die Erlaubnis erhielten, sich in Baumgärtle niederzulassen. 1815 hatte der hl. Kaspar del Bufalo die Kongregation der Missionare vom Kostbaren Blut gegründet. 1871 kam der erste Missionar, P. Thoma, durch den Kulturkampf vertrieben, aus dem Wallfahrtsort “Drei Ähren” im Elsas nach Baumgärtle. Mehrere Hindernisse galt es zu überwinden. Im Jahr 1882 konnte man nach Abbruch der alten Kapelle mit dem Bau der neuen Wallfahrtskirche beginnen. Aus der Kapelle blieb der reichverzierte Hochaltar mit dem Gnadenbild erhalten. 1883 wurde die neue Kirche geweiht auf den Titel “Mariä Opferung” (Patrozinium am 21.November)

Die Wallfahrt heute

Schwere Zeiten hatten Wallfahrt und Kloster während der Weltkriege und unmittelbar danach zu bestehen. Nach 1945 nahm der Besucher- und Wallfahrerstrom nach Baumgärtle bald wieder zu. Im Jahr 1949 führten die Missionare die Feier des Fatimatages am 13. eines  jeden Monats ein, zu der zahlreiche Gläubige kommen. Auch bei der Sühneanbetung am  Ende eines Monats ist die Kirche mit Betern gefüllt, ebenso bei den Gottesdiensten an Sonn- und Feiertagen.

Von der täglich angebotenen Beichtgelegenheit machen viele Besucher Gebrauch.  Über 40 Trauungen werden jedes Jahr in Baumgärtle gehalten, zahlreiche Wallfahrer kommen in Gruppen oder einzeln aus nah und fern, um vor dem Gnadenbild zu beten und Trost und  Hilfe zu suchen.Die ruhige Lage des kleinen Wallfahrtsortes lädt ein zu Rast und Gebet.

Neben der Wallfahrtsseelsorge leisten die Patres noch Aushilfe in den umliegenden Pfarreien.(Gottesdienste und Beichtseelsorge) Und Sie sind in nah und fern zu Einkehrtagen   und Exerzitien unterwegs.

 

Stand: 22. Oktober 2013