Die Staudenradler
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Stand: 12.03.17

Staudenradler 01.06.-03.06.2000

Main-Taubertal

 

Donnerstag, 01.06.2000
Mit dem Zug von Gessertshausen um 07.51 Uhr nach Rothenburg ob der Tauber Ankunft um 10.49 Uhr,
dann mit dem Rad über Weikersheim, Bad Mergentheim nach Dittigheim einem Stadtteil von Tauberbischofsheim ca. 75 km
Freitag, 02.06.2000
Von Dittigheim über Gamburg, Wertheim nach Lohr am Main ca. 80 km
Samstag
, 03.06.2000
Von Lohr über ....... nach Würzburg ca. 72 km,
von dort mit dem Zug um 16.43 Uhr nach Gessertshausen Ankunft um 19.41 Uhr

Dabei waren:
Straßer Norbert, Biber Gottfried und Georg, Singer Anton, Sirch Georg, Demmel Reinhold, Wagner Peter, Straßer Werner, Rainer Müller, Lehmann Jörg und Schorer Hans

 

Fahrtbericht:

Donnerstag, 01.06.2000: Von Gessertshausen aus fuhren wir mit dem Zug nach Rothenburg ob der Tauber.  In Steinach stieß unser "Trostpreis" Jörg zu uns. Nach einer kurzen Besichtigung von Rothenburg sollte uns die erste Etappe bis nach Tauberbischofsheim -Stadtteil Dietigheim führen. Der Radweg "Liebliches Taubertal" mit einer Länge von ca. 100 km existiert seit rund 25 Jahren, er wird als der "Klassiker" bezeichnet. Der Radweg ist in Abschnitten Bestandteil des "Mainfränkischen Radachters".
 Rothenburg ob der Tauber gehört zu den bekanntesten Städten Deutschlands. Die Stadtmauer mit ihren Wehrgängen und Türmen ist noch fast vollständig erhalten. Zahlreiche fremdsprachige Gruppen, ob nun diszipliniert in 3er Reihen spazierende Japaner oder sonnenbebrillte in Hawaiihemden spazierende Amerikaner, werden von engagierten Fremdenführern durch die Stadt gelotst.
Frontansicht Gasthof zum Grünen Baum im Ortsteil DittigheimUns führte der Weg von Rothenburg über Creglingen, Weikersheim und Bad Mergentheim bis nach Tauberbischofsheim -Stadtteil Dietigheim in den Gasthof "Zum Grünen Baum". Bei gutem, bis sehr gutem Essen im Garten und mit reichlich Flüssigkeit ließen wir einen zünftigen Abend ausklingen.
Freitag, 02.06.2001: Entlang der Tauber ging es geradewegs nach Wertheim. Wertheim wurde im 8. Jahrhundert auf der nördlichen Mainseite gegründet und hatte schon früh Marktrecht. Dieser Stadtteil heißt heute Kreuzwertheim. Auf der südlichen Mainseite, beim Zufluss der Tauber entstand im 12. Jahrhundert die Burg der Grafen von Wertheim. Sie gilt als zweitgrößte Burganlage Süddeutschlands.
Unterhalb der Burg siedelten sich Tuchmacher und Handwerker an, die schnell eine befestigte Stadtmauer brauchten. Hier legten wir unsere Mittagspause ein. Wir saßen sehr gemütlich im Innenhof eines Gasthofs. Gut gestärkt besichtigten wir anschließend die Kirche und machten uns auf den Weg zur Burgruine. Von oben hat man einen wunderschönen Blick über Wertheim, das Tauber-, sowie das Maintal.
Wir versorgten uns auf dem Markt noch mit etwas frischem Gemüse (Tomaten, Rettich, Gurken etc.) für einen späteren Stopp am Main. Leider hat ein Teil unserer Truppe in Wertheim die Richtung verwechselt und fuhr in Richtung Aschaffenburg statt Würzburg. Nach längeren Handytelefonaten und "faulen" Ausreden, man hätte anderen weiblichen Radlern Hilfestellung geben müssen, auch hätte man selber eine Panne, kam die Truppe nach einer Aufholjagd wieder zusammen.
Unser GasthofEs ging nun am Main entlang bis nach Lohr. Lohr ist das Tor zum Spessart und somit wirtschaftliches Zentrum des Gebietes. Schon im 9. Jahrhundert war Lohr bewohnt, zur Stadt wurde es 1331. Wir übernachteten im "Gasthof Küferstube". Nach Bezug der Zimmer und einer erfrischenden Dusche ging's zum Abendessen. Schließlich wollten wir mit der richtigen Grundlage zur Weinprobe im rustikalen Gewölbekeller.
In angenehmer Runde im gerade noch angenehmer Temperatur probierten wir im Gewölbekeller die angepriesenen Weine. Mit etwas lockerer Stimmung trat man dann den Rückweg an, konnte jedoch zu einem kleinen gute Nacht-Trunk nicht nein sagen und kehrte deshalb auf dem nachhause Weg nochmals ein.
Samstag, 03.06.2000: Nach dem Frühstück, bei wunderschönem, warmen und sonnigen Wetter machten wir uns auf den Weg in Richtung Würzburg. Nach einer kleinen Besichtigung der Innenstadt von Würzburg ließen wir uns auf dem Markplatz nieder. Wir machten Mittag und genossen ein paar Viertel Wein, manche auch ne halbe Bier oder Weizen. Gut gestärkt ging es dann um 16:43 Uhr mit dem Zug nach Gessertshausen.

Heuer war ein gemütlicher Ausklang der Radtour bei unserem Staudenradler "Hans" angesagt. Als wir in Margertshausen ankamen war alles schon für einen gemütlichen Abend vorbereitet. Schnell noch ein paar Familienpizza's bestellt und man konnte den Abend in gemütlicher Runde ausklingen lassen.

Fazit: Der "Klassiker" führt von Rothenburg ob der Tauber durch das Taubertal bis zur Mündung in den Main bei Wertheim. Er ist einer der beliebtesten Radwanderwege in Deutschlang. Im Abschnitt von Rothenburg bis Creglingen verlässt der Radweg einige Male die Talsohle und schwingt sich moderat die Seitenhänge hoch; auch im Abschnitt zwischen Gamburg und Kloster Bronnbach sind gelegentliche kleine Steigungen zu bewältigen. Die einzelnen Steigungen überwinden aber selten mehr als 30 - 40 Höhenmeter - lediglich die Rothenburger Steige wird auch manchem geübten Radler, wenn er denn flussaufwärts fährt, zum Absteigen zwingen. Der Radweg kann mit einer Nabenschaltung mit 7 Gängen problemlos gefahren werden - er ist auch für ältere Fahrer sowie Kinder geeignet. Der Radweg "Liebliches Taubertal" ist fast vollständig asphaltiert und gut ausgeschildert. Er führt natürlich auch durch viele der bezaubernden Ortschaften und wurde dort so geplant, dass man vom normalen Autoverkehr wenig behindert wird. Das Taubertal ist Weinbaugebiet und es liegen mehrere exquisite Weingüter am Wege.

Diaschau der Staudenradler-Tour 2000

Stand: 11. Januar 2014