Die Staudenradler
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Stand: 12.03.17

Staudenradlertour 2009
"Regentalweg"

 

Donnerstag, 21.05.2009
Mit dem Zug von Gessertshausen um 06:36 Uhr nach Zwiesel, Ankunft um 11:57 Uhr,
mit dem Rad von Zwiesel über Bodenmais, bis Neunußberg ca. 35 km

Freitag, 22.05.2009
Von Neunußberg über Viechtach, Cham, Roding,
Walderbach nach Nittenau ca. 85 km

Samstag
, 23.05.2009
Von Nittenau über Regenstauf nach Regensburg ca. 35 km
mit dem Zug von Regensburg 16:44 Uhr zurück nach Gessertshausen, Ankunft 20:50 Uhr

Dabei waren:
Straßer Norbert, Biber Gottfried, Singer Anton, Sirch Georg, Demmel Reinhold, Heinzel Werner
Wagner Peter, Straßer Werner, Müller Reiner, Schorer Hans, Weber Georg und Lehmann Jörg.
 

Donnerstag 21.5.2009: Kaiserwetter bescherte uns der diesjährige Vatertag. Wie alljährlich trafen wir uns in der Frühe beim 1. Präsidenten Norbert Straßer. Wir, das waren Biber Gottfried, Singer Anton, Sirch Georg, Demmel Reinhold, Straßer Werner, Müller Reiner, Schorer Hans und Weber Georg. Heinzel Werner wartete am Bahnhof Gessertshausen auf uns. Nach der kurzen Begrüßung ging es mit den Fahrrädern zum Bahnhof Gessertshausen ,wo wie immer auch unser Chefkoch Hermann eintraf , um uns mit reichlich Proviant für die kommenden Tage zu versorgen. Wagner Peter stieg in Kissing und Lehmann Jörg in München unserer Zugfahrt nach Zwiesel zu.

Die Zugfahrt, insbesondere die Fahrradunterbringung klappte diesmal auf der Hinfahrt vorzüglich. Während die Bahn in den vergangenen Jahren mit der Logistik des Radtransportes immer Probleme hatte, blieb das zu erwartende Chaos heuer ausnahmsweise mal aus. Entweder waren weniger Radler unterwegs, oder sie wählten ein anderes Ziel. Dass die Bahn an solchen Tagen,  wie Vatertag , aus den Erfahrungen der letzten Jahre dazulernt ist nicht zu erwarten. Dies sollte sich bei der Rückfahrt am Samstag mal wieder bewahrheiten.

Über München erreichten wir pünktlich um 12 Uhr unser Ziel in Zwiesel. Sodann ging es gleich auf die Strecke Richtung Bodenmais. Bei schwülwarmen, leicht gewittrigen Wetter hatten wir schon nach einer halben Stunde Fahrzeit die erste Panne. Präsident Norbert Straßer brach die Kette. Dieser erste ,technisch bedingte Zwischenstopp sollte aber Gott sei Dank der einzige während der ganzen Tour bleiben.

Gegen 14 Uhr erreichten wir Bodenmais. Das Highlight dieses Tages sollte der Besuch des Joschka Kristall Werkes sein. Auf einer Fläche von 5,5 ha können dort ca. 32.000 Artikel, alle aus Glas besichtigt und gekauft werden. Wir nahmen an einer kleinen Führung teil. Der angrenzende König Ludwig Biergarten lud zum verweilen ein.

Gut gestärkt und mit reichlich Souvenirs in den Satteltaschen verstaut, machten wir uns um ca. 16 Uhr auf den Weg nach Neunußdorf in den "Neunußberger Hof" der Familie Brandl, unserem ersten Etappenziel. Diese Stärkung war auch von Nöten, denn jetzt war einige Male "Radwandern" angesagt. Die Gegend ist hier sehr ansprechend, aber zum Radfahren ziemlich anspruchsvoll. Steigungen mit bis zu 15 % sollte es an diesem Tage mehrmals geben. Das Wetter hielt aber und wir brauchten keine Regenkleidung.

Sichtlich gezeichnet von den Strapazen des Tages erreichten wir gegen 18 Uhr Neunußberg auf 700 m Höhe. Nach dem Duschen wieder schnell erholt, ließen wir in gemütlicher Runde den anstrengenden Tag ausklingen.

Freitag 22.5.2009: Gegenteiliges Wetter zu gestern erwartete uns am 2.Tag unserer Tour. Starke Bewölkung am Himmel kündigte bald Regen an.

Nach einem reichhaltigen Frühstück hatten wir eine tolle 3,5 km lange Abfahrt nach Viechtach. Über Miltach ging es weiter nach Cham. Dort zwang uns der einsetzende Regen zur Mittagspause. Kurzerhand "beschlagnahmten" wir die dortige Pizzeria und funktionierten sie zu einem Picknikraum um. Dank der Erlaubnis des Inhabers der Pizzeria durften wir dort unsere mitgebrachten Essensvorräte verzehren. Durch die bei ihm gekauften Getränke, kam der Wirt aber sicherlich auch auf seine Kosten und der guten Stimmung tat das schlechte Wetter keinen Abbruch.

Die Weiterfahrt nach Roding war gekennzeichnet durch eine schlechte Beschilderung. Vorbei an der Wallfahrtskirche Heilbrünnl, mit kurzer Besichtigung, ging es bei steiler Abfahrt ( 13-15 % Gefälle) weiter Richtung Kloster Walderbach. Für einen kurzen Regenschauer fanden wir Unterstand in einem Pavillon am Wegesrand. Im Biergarten des Klosters nahmen wir noch einen kleinen Trunk, bevor unser 2. Etappenziel Nittenau (Hotel - Gaststätte der Familie Pirzer) erreicht war.

Die beiden Übernachtungsquartiere waren diesmal vorzüglich, dank der Auswahl unseres Tourenmanagers Gottfried Biber. Sowohl der Neunußberger Hof der Fam. Brandl (1.Etappe), als auch das Lokal der Familie Pirzer in Nittenau (2. Etappe) sind sehr zu empfehlen. Schöne Zimmer, gutes und reichhaltiges Essen,  bei angenehmen Preisen zeichnen diese Häuser aus.

Die an diesem Tag gefahrenen 85 km, lagen einigen Staudenradlern schwer in den Beinen. Das sonst so gemütliche Beisammensein fand bald wegen Ermüdung ein schnelles Ende.

Samstag 23.5.2009: Gut erholt ging es am 3.Tag der Tour auf die kurze, letzte Etappe (35 km) bis Regensburg. Das Gelände wurde wieder flacher und ist daher mit dem Fahrrad angenehm zu fahren. Bevor wir am frühen Nachmittag Regensburg erreichten, machten wir noch einen kurzen Halt im Biergarten des "Gasthof Metzgerwirt" in Regenstauf.

In Regensburg angekommen, trennte sich die Gruppe für eine kurze Zeit. Einige Radler machten eine Schifffahrt auf der Donau, während die anderen Kameraden die romantische Altstadt besuchten. Bei angenehm warmen Temperaturen schmeckte allen ein kühles Bier oder ein Eis. Zur Rückfahrt traf sich die Gruppe dann wieder an der Steinernen Brücke.

Die Rückfahrt mit dem Zug war gekennzeichnet von den Schwierigkeiten der Deutschen Bahn. Zu wenig Platz für das Unterbringen der Fahrräder, gerade an schönen Tagen wo mit Radlern zu rechnen ist.

Im Nahverkehrszug von Ingolstadt nach Augsburg lies der Lockführer den Zug für ca. 20 Min. in einem Bahnhof einfach stehen, weil zu viele Räder in die Abteile eingeladen wurden. Erst als der Zugbegleiter, nach längerer Diskussion mit dem Lockführer die Verantwortung für die Weiterfahrt übernahm, ging es mit ca. einer halben Stunde Verspätung weiter. Solche Leute schaden dem öffentlichen Verkehrsmittel Deutsche Bahn und gehören ohne weitere Gehaltszahlungen vom Dienst suspendiert.

Die vom Lockführer bewusst herbeigeführte Verspätung sorgte für reichlich Unmut unter den Fahrgästen und hatte zur Folge, dass wir den Anschlusszug in Augsburg um ca. 5 Min. verpassten. Nach einer Stunde Aufenthalt in Augsburg, erreichten wir gegen 21,15 Uhr wieder Margertshausen.

Einige Radler ließen sich dann noch bei unserem Hans Schorer ein kühles Bierchen schmecken. Die sehr gut gelungene Tour fand so noch ein harmonisches Ende und die Teilnehmer freuen sich schon auf die nächste Tour im kommenden Jahr. (Bericht im "Über den Zaun")

Diaschau der Staudenradler-Tour 2009

Stand: 11. Januar 2014