Die Staudenradler
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Stand: 12.03.17

Staudenradler 25.05.-27.05.2006

Neckar-Radweg (Villingen - Stuttgart)

 

Donnerstag, 25.05.2006
Mit dem Zug von Dinkelscherben um 06.50 Uhr nach Villingen, Ankunft um 11.32 Uhr,
mit dem Rad über Schwenningen, Rottweil, Oberndorf nach Glatt ca. 71 km

Freitag, 26.05.2006
Von Glatt über Horb, Rottenburg, Tübingen nach Neckartenzlingen ca. 70 km
Samstag
, 27.05.2006
Von Neckartenzlingen über Nürtingen, Plochingen, Esslingen nach Stuttgart-Bad Cannstatt ca. 52 km

Dabei waren:
Straßer Norbert, Biber Gottfried und Georg, Singer Anton, Sirch Georg, Demmel Reinhold, Heinzel Werner
Wagner Peter, Straßer Werner, Müller Rainer, Schorer Hans und Weber Georg.

 

Fahrtbericht:

Treffpunkt für den Start unserer Tour war wie gewohnt das "Cafe Straßer". Uhrzeit 5:45 Uhr.
Nach dem sich aber unser Abfahrtsbahnhof von Gessertshausen auf Dinkelscherben verändert hat, wurde vereinbart, dass sich die Staudenradler, da sie aus verschiedenen Richtungen kommen (3 Kutzen-hausen, 2 Fischach, 7 Margertshausen) beim Kreisverkehr an der B300 nähe Usterbach treffen um von dort gemeinsam zum Bahnhof nach Dinkelscherben zu fahren.
Herman, unser "Mädchen" für alles brachte wie immer die Verpflegung zum Bahnhof. Mit dem Zug ging es dann um 6:50 Uhr in Richtung Ulm. Leider hatten wir Verspätung, was für uns nicht ganz glücklich war. Wir hatten dadurch in Ulm nicht besonders viel Zeit zum Umsteigen und es war zu befürchten, da die Deutsche Bahn für die Mitnahme von Rädern in Richtung Singen bereits ausverkauft war, dass wir nicht alle unsere Bikes unterbringen würden. Aber wir fahren ja nicht zum ersten Mal und sind Profis im einparken unserer Räder!
Jetzt war Zeit für eine ausgedehnte Brotzeit (2 Stunden).
Um 10:00 Uhr kamen wir in Singen an, wo wir eine Stunde Aufenthalt hatten, die wir auf Parkbänken "totschlugen".
11:05 Uhr ging es weiter nach Villingen. Von dort starteten wir in Richtung Rottweil. Wir machten einen Abstecher zum Neckar-Ursprung bei Schwenningen.
 1930 wurde der Moosweiher ausgestochen der heute als der "Neckarurspung" bekannt ist. Dieser Weiher wird allerdings von einem Moorgraben und den Gräben der Quellseen gespeist. Die Bezeichnung "Ursprung" ist deshalb nicht richtig, obwohl der Ablauf am Ende aber doch in den Neckar fließt. Die historische Ursprungs- "Quelle" befindet sich auf der Möglingshöhe in Schwenningen. Dies ist aber auch nur ein Schaubrunnen aus dem zur Zeit leider nicht immer Wasser sprudelt. Ursprünglich wurde die Neckarquelle vom Neckar gespeist, heute übernimmt diese Aufgabe eine Pumpe, die leider bei niedrigem Grundwasserstand nicht funktioniert. Schwenningen hat also "zwei Neckarursprünge", die beide nicht ganz echt sind.

Jetzt ging's weiter über Rottweil nach Oberndorf. Hier legten wir die verdiente Kaffeepause ein.
Von hier aus war es nicht mehr weit nach Glatt, unserem ersten Etappenziel. Wir wählten den kürzesten Weg, und das hieß, sehr sehr bergig, kleinster Gang und oder "Radwandern". Erschöpft aber zufrieden und vor allem Gesund kamen wir in Glatt an. Der Name unserer Pension (Pension Himmelreich) ließ uns ahnen, wo sie liegen wird. Richtig, ganz oben. Es ging also weiter bergauf. Doch der sehr freundliche und herzliche Empfang entschädigte uns für all die Anstrengungen.
 Jetzt kam wie immer die Zimmerverteilung, die Dusche, das neue Touren-T-Shirt wurde übergestreift und dann ging es zu Fuß viele Stufen hinter in den Ort zum "Hotel Restaurant Kaiser". Für uns Staudenradler gab's hier ein Vatertagssteak. Das war auch notwendig, denn anschließend ging es die vielen Stufen wieder hinauf zu unserem Quartier, wo wir im Aufenthaltsraum bei Wein und Bier den Tag ausklingen ließen.
Freitag, 26.05.06, 7:30 Uhr Frühstück vom feinsten.
Ein letzter Gruß an Fam. Schäfer, ein Abschiedsfoto und dann ging's los in Richtung Neckartenzlingen. Gleich zu Beginn ein kleiner Zwangsstopp. Unser Präsident versuchte mal was Neues, den "Spanngurtantrieb". Während der Reparatur ging unser Fotograf Toni verloren. Die "Zusammenführung" per Handy war mit allerlei Schwierigkeiten verbunden. Joe fuhr deshalb zurück und führte Toni wieder zur Gruppe. Jetzt begann es auch noch leicht zu regnen, aber zu was hat man denn Regenkleidung?
Über Horb und Rottenburg, wo wir uns auf dem Stadtmarkt mit frischem Gemüse und Brezen versorgten, ging es nach Tübingen.

In Tübingen kamen wir zur Mittagszeit an. In der  Gasthausbrauerei "Neckarmüller" stärkten wir uns bei einer köstlichen Hefeweisen, Kellerbier und schmackhaften Köstlichkeiten.
Für 15:00 Uhr hatten wir eine Stocherkahnfahrt gebucht. Unser "Stocherer", Riccardo Grühn, erzählte uns Episoden aus dem Leben eines Stocherers und nahm nebenbei die Prüfung zum "Stocherkahnfahrer" ab. Mindestens eine halbe Stunde sollte man dafür investieren, ab einer Stunde kann man dann einmal um die 950m lange Neckarinsel sich herumstochern lassen. Anfänger haben mit den leicht schaukelnden Booten oft Probleme. Aber die Zillen - Boote sind sehr kippstabil und selbst wenn man umkippen sollte, ist der Neckar so seicht, dass ein Erwachsener oberhalb des Neckarmüllers an jeder Stelle des Neckars stehen kann. Es war eine rundum tolle Sache. Wirklich jedem zu empfehlen.
Nun ging es weiter nach Neckartenzlingen, dort hatten wir unsere 2. Unterkunft. Trotz des Namens "Neckarburg 1" lag sie nicht oben sondern unten! Zum Glück hatten wir noch genügend Proviant für eine abendliche Brotzeit. Nach dem unsere Wirtsleute keine Getränke und nichts essbares im Haus hatten, musste unser "Versorgerteam" erst noch verschiedenes einkaufen. Ein Problem stellte auch der Aufenthaltsraum dar. Er ist nur für max. 10 Personen ausgelegt. Für größere Gruppen also ungeeignet. Aber wir kommen alle sehr gut miteinander aus und "D´Leit land´se ja beiga".
Unser "Manager" Tchibo hatte für diese Tour auch Notenblätter kopiert und so gaben wir zu später Stunde ein "Konzert". Nicht besonders schön, aber laut. Die "Liederkranzsänger", Sammy und Rainer, versuchten uns Staudenradler in die richtige Tonlage zu bringen. Es war eine Premiere und gleichzeitig ein 2 Tages-Auftritt (von Freitagabend bis Samstagmorgen).HundertwasserhausAltes Rathaus
Samstag, 27.05.06, 8:00 Uhr Frühstück unter beengten Verhältnissen.
Gegen 9:00 Uhr machten wir uns wie wieder auf den Weg in Richtung Stuttgart. Der Weg führte uns über Nürtingen nach Plochingen. Hier ging´s vorbei am Hundertwasser-Regenturm in Richtung Stadtmitte. Am Marktplatz. dem historischen Ortskern, umrahmt von alten Fachwerkbauten wie dem Alten Rathaus, dem Frühmesserhaus und Marktbrunnen legten wir unseren "Früh-, Mittagsschoppen" ein.
Anschließend radelten wir weiter über Esslingen nach Stuttgart-Bad Cannstatt. Der Weg führte uns vorbei am Mercedes-Benz Museum zum "Mineralbad Leuze".
Hier steht ein Trinkbrunnen, der mit seinen hiesigen Mineralwasserquellen für die allgemeine Verköstigung bereitsteht. In den Grünanlagen des Schlossgartens legten wir unsere letzte Rast (14:45 Uhr - 15:30 Uhr) ein.
Abfahrt vom Bahnhof Stuttgart war 16:02 Uhr. Gegen 18:00 Uhr kamen wir in Kutzenhausen am Bahnhof an. Von hier aus radelten wir gemeinsam zu ´"Joe´s Feststadl", wo wir von Herman bereits mit einem reichlichen Mahl (Gemischter Braten, Spätzle, Knödel, Gemüse, Kartoffelssalat, etc.) erwartet wurden. In gemütlicher Runde mit einigen "Radlerfrauen" ließen wir die 3 Tage ausklingen.

 

Fazit: Der Neckartalradweg gehört zu den interessanten und abwechslungsreichen Radwegen. Er wird meist auf gut ausgebauten Feld- und Wirtschaftswegen fern des üblichen Verkehres geführt. Selten muss eine Nebenstraße benutzt werden. Besonders eindrucksvoll sind die "bergigen" Etappen von Rottweil nach Tübingen.  Der "Fluss der Dichter" entspringt im feucht-kühlen Schwenninger Moos und bahnt sich zuerst seinen Weg entlang gewaltiger Berge am Rande der Schwäbischen Alb und des Schwarzwaldes. Markante Schleifen, oft überragt von Burgen und Schlössern, bringen den immer breiter werdenden Neckar vorbei an Nürtingen in die Landeshauptstadt Stuttgart.
Profil: Die Radroute verläuft nicht immer direkt in Flussnähe im Tal, so dass leichte Anstiege unvermeidlich sind. Stärkere, wenn auch kurze Steigungen gibt es nur vereinzelt. Der gut beschilderte Radweg führt großteils über ruhige Landstraßen und Radwege. Kurze Abschnitte müssen teilweise auf stärker befahrenen Straßen – vor allem bei Ortsdurchfahrten – zurückgelegt werden.

 

Diaschau der Staudenradler-Tour 2006

Stand: 11. Januar 2014