Die Staudenradler
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Stand: 12.03.17

Staudenradlertour 2016
"Stauden-Tour ca. 210 km"

 

Donnerstag, 05.05.2015, geplant
Mit dem Rad von Steeg nach Füssen (ca. 65 km)
Freitag, 06.05.2015, geplant
Mit dem Rad von Füssen nach Landsberg (ca. 90 km)
Samstag, 07.05.2015, geplant
Mit dem Rad von Landsberg über Kaltenberg oder direkt nach Margertshausen (ca. 55 km oder 40 km)

 

Dabei sind: voraussichtlich
Biber Gottfried, Demmel Reinhold, Lehmann Jörg, Müller Rainer,  Schorer Hans, Schorer Karl,
Singer Anton, Sirch Georg, Straßer Norbert, Straßer Werner, Wagner Peter, Weber Georg

 

Donnerstag 05.05.2016:

Geplant: Mit dem Rad von Steeg nach Füssen (ca. 65 km)

Übernachtung im Central City Hotel
Bahnhofstraße 8 1/2; 87629 Füssen, Bayern
http://www.central-city-hotel.de/

 

 

 

Steeg bis Füssen

 

 

 

 

 

Gefahrene Tour:  67,9 km

Steeg - Füssen, 5. Mai 2015

Geschwindigkeit                      Höhe
Durchschnitt:                  8,6 km/h      Min.:   799 m    Anstieg:  341 m
Durchschnitt in Fahrt:   15,6 km/h     Max.:   1124 m    Abstieg:  656 m
Max: 48 km/h

 

 

Bereits am Mittwochnachmittag haben wir den Anhänger bei Karl´s Schreinerei abgeholt. Die Fahrräder von Karl und Toni haben wir gleich mit eingeladen und mitgenommen. Am Abend wurden die Räder der Margertshauser Staudenradler verladen. Donnerstagmorgen, bereits um 6:45 Uhr kamen die Fischacher Staudenradler um ihre Bikes zu verstauen. Es waren 2 eBikes. Auch 2 Margertshauser traten die Tour 2016 mit einem eBike an.
2015 war es noch 1 eBike, jetzt sind es bereits 4. Der Zahn der Zeit nagt auch an unserer Gruppe, keiner wird jünger. Wir sind froh, dass es heute die Möglichkeit dieser Elektrounterstützung gibt. So kann man auch mit gesundheitlichen Einschränkungen solche Touren bewältigen.
Start zur Tour war dann 7:07 Uhr. In der Leuthau stiegen dann Toni und Karl zu. Jetzt ging es weiter nach Hohenwart, hier wartete bereits unser "Hamburger Jung", Jörg. Nun waren wir komplett.
Die Fahrt nach Steeg im Lechtal unterbrachen wir nur noch einmal zum Tanken. Um 10:30 Uhr kamen wir endlich an unserem Startpunkt (Steeg) an. Schnell wurde das Gepäck auf den Rädern verstaut, ein kleiner Imbiss zu sich genommen, etwas getrunken von unseren Fahrern, Karin und Georg verabschiedet und schon ging es pünktlich um 11 Uhr los. bereits nach ein paar Kilometern, bei noch recht kühlen Temperaturen musste „Dr. Sammy“ einen kleinen chirurgischen Eingriff vornehmen. Reiner hatte sich wegen der Kälte ein Stück Tempo ins linke Ohr geschoben, allerdings so weit, dass es ohne Pinzette nicht mehr zu entfernen war. Zwar hatte Reiner sein Glück schon mit einem Korkenzieher versucht, was leider missglückte. Dank „Dr. Sammy“ konnte das Problem gelöst werden.
Gegen 13:15 Uhr, nach 29 km Fahrt machten wir Mittagspause im "Freischwimmbad Vorderhornbach". Zum Schwimmen waren die Temperaturen leider nicht geeignet, aber die Gaststätte hatte geöffnet, den 1. Tag in diesem Jahr. Chef und Koch war ein Holländer und der Kellner ein Slowake. Von Beiden wurden wir herzlich aufgenommen und bewirtet. Zum Abschied gab der Chef noch eine Runde Grappa bzw. Ramazotti aus. An dieser Stelle noch herzlichen Dank.
Gut gestärkt radelten wir weiter. Leider hatte Hans, unverschuldet, dann einen Zusammenstoß mit einem kleinen Mädchen. Es ist gestürzt und hat sich glücklicherweise, wie wir abends telefonisch von ihrer Mutter erfahren haben, nur die Hand verstaucht. In Reutte legten wir noch eine Kaffeepause ein (Café Konditorei Bader). Danach fuhren wir noch eine knappe Stunde bis nach Füssen.
Im „City Center Hotel“ brachten wir zuerst unsere Räder in den Keller, machten uns dann auf den Weg zu unseren Zimmern, duschten und gingen zum Abendessen in die City.
Im ersten Lokal fanden wir leider keinen Platz, es war bereits voll. Im 2. allerdings konnten wir uns Tische zusammenstellen und gemeinsam speisen. Leider mussten wir das Lokal bereits um 21:30 Uhr wieder verlassen, sie wollten schließen. Fünf der Radler machten sich auf den Heimweg zum Hotel, die anderen Fünf suchten sich noch ein Lokal zum Dämmerschoppen.

 

Freitag 06.05.2016:

Geplant: Mit dem Rad von Füssen nach Hohenwart (ca. 75 km)

Übernachtung in HOHENWART – Boarding house & Hotel
Hohenwart 1, 86925 Fuchstal

http://www.hohenwart-hotel.de/

 

 

 

Füssen bis Schongau

 

 

 

 

Schongau bis Landsberg

 

 

 

 

 

Gefahrene Tour:  75,3 km

Füssen - Landsberg, 6. Mai 2016

Geschwindigkeit                      Höhe
Durchschnitt:                  8,4? km/h      Min.:   648 m    Anstieg:  731 m
Du
rchschnitt in Fahrt:   15,6 km/h     Max.:   888  m    Abstieg:  888 m
Max: 58 km/h

 

 

Am Freitagmorgen erwartete uns ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Frisch gestärkt saßen wir bereits um 8:45 Uhr im Sattel und es ging los in Richtung Schongau. Vormittags hatten wir leider einige Anstiege zu bewältigen, die von einigen unserer Staudenradler nur schiebend zu bewältigen waren. Gegen 11:30 Uhr erreichten wir die Wieskirche. Nach Besichtigung, Kerzenspende und ein paar Stoßgebeten machten wir uns gegen 12 Uhr wieder auf den Weg. Wir hatten leider die Wirtschaft, die uns von der Bedienung an der Wieskirche empfohlen wurde nicht gefunden, bzw. verfehlt. so dauerte es an diesem Tag etwas länger, bis wir die ersehnte Pause einlegen konnten. Gegen 14:30 Uhr gab es endlich die "langersehnte" Mittagspause in Peiting. Heute war griechisch angesagt, da alle bayerischen Wirtschaften bereits die Küche geschlossen hatten. Gestärkt mit leckerem Gyros und anderen griechischen Spezialitäten konnten wir die Anstiege bei Schongau und Hohenfurch ohne größere Probleme bewältigen.
Pünktlich um 17:45 Uhr erreichten wir unser Quartier in Hohenwart (Boarding house & Hotel). Zur gleichen Zeit kam auch Pit aus Kissing an, man hätte es nicht besser absprechen können. Schnell waren unsere Fahrräder und eBikes sicher verstaut, die Zimmer bezogen, frisch geduscht und wir waren fürs Abendessen bereit. In gemütlicher Runde ließen wir den Abend ausklingen.

 

Samstag 07.05.2016:

Geplant: Mit dem Rad von Landsberg, Hurlach, Klosterlechfeld nach Oberschönenfeld (ca. 65 km)

Landsberg bis Oberschönenfeld

 

 

 

 

 

Gefahrene Tour:  64,8 km

Landsberg - Oberschönenfeld, 7. Mai 2016

Geschwindigkeit                      Höhe
Durchschnitt:                  6,2 km/h      Min.:   500 m    Anstieg:  534 m
Durchschnitt in Fahrt:   15,6 km/h     Max.:   697m    Abstieg:  668 m
Max: 48 km/h

 

 

 

Bereits um 7 Uhr trafen wir uns zum Frühstück, danach verabschiedeten wir uns von Jörg, der leider schon seinen Heimweg antrat. Er wollte pünktlich zum Hafenfest in Hamburg sein.
Gegen 8 Uhr gings dann los in Richtung Landsberg. Nach ein paar kräftigen Anstiegen erreichten wir pünktlich um 9:30 Uhr Landsberg. Hier machten wir unter der Leitung von Frau Mechthild Huber eine 1½ stündige Stadtführung.

Dominikus Zimmermann gilt als einer der bedeutendsten Künstler des Rokoko. In Landsberg zeugen die Rathausfassade und die Johanniskirche von seinem reichen Schaffen. Die Führung stellt sowohl den Kirchenbaumeister als auch den Bürger und Bürgermeister der Lechstadt vor und zeigt, wie er als Stuckateur gearbeitet hat.
Die Stadt Landsberg am Lech fasziniert durch ihre reizvolle landschaftliche Lage am Steilufer des Lechs und durch das einmalig schöne historische Altstadtbild. Das tosende Lechwehr, der noch gut erhaltene Mauerring, die vielen Türme und Tore, durch die man in die Stadt mit ihrem unverwechselbaren Hauptplatz gelangen kann, vermittelt auch demjenigen, der unbeschwert von allem historischen Wissen nur die Schönheiten dieser Stadt genießen will, einen unverwechselbaren bleibenden Eindruck. Auch die Stadtteile Ellighofen, Erpfting, Pitzling und Reisch sind sehenswert. Sie haben sich ihren ländlichen Charakter bewahrt und liegen idyllisch eingebettet zwischen Wäldern und Wiesen.
Die Gründungsgeschichte der Stadt Landsberg am Lech lässt sich nur annähernd erforschen. Als gesichert gilt, dass Herzog Heinrich der Löwe im Jahre 1158 die bedeutende Salzstraße auf eine südlichere Route verlegte. Er ließ bei Phetine, der ersten Ansiedlung der heutigen Stadt Landsberg, eine Brücke über den Lech bauen. Zum Schutz dieser Brücke errichtete er unter Einbeziehung der Burg Phetine eine neue größere Anlage, genannt "Castrum Landespurch". Im Schutze dieser Burg entstand eine rasch wachsende Ansiedlung, die schon im 13. Jahrhundert das Stadtrecht erhielt und bald "Landesperch" genannt wurde, woraus sich der Name Landsberg entwickelte. Aufgrund ihrer exponierten Lage mit Sonderrechten ausgestattet, begünstigt durch die Salzstraße sowie durch das sich schnell entwickelnde Handwerk, wurde Landsberg im späten Mittelalter zu einer der wohlhabendsten und bedeutendsten Städte Bayerns. Die vielen erhaltenen baulichen Schätze lassen den Reichtum und das Selbstbewusstsein der Bevölkerung erahnen. Allerdings wurde Landsberg auch immer wieder von kriegerischen Auseinandersetzungen heimgesucht, bei denen das Stadtbild jedoch weitgehend unversehrt blieb. Besonders im 30jährigen Krieg hatten die Landsberger furchtbar zu leiden. Die Stadt wurde mehrfach durch schwedische, kaiserliche und französische Truppen erstürmt und ausgeplündert. Zu den Kriegsgreueln kam der "schwarze Tod", die Pest.
Besonderes Augenmerk legt man in Landsberg auf den Erhalt und die Förderung der mittelalterlich geprägten Altstadt mit ihrer einzigartigen Atmosphäre, deren abwechslungsreiche Geschichte durch zahlreiche Profan- und Sakralbauten sowie die farbenprächtigen Bürgerhäuser allgegenwärtig ist.

Um 11:15 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zu unserem nächsten Ziel. Es ging nach Hurlach zum „Metzgerwirt“. Hier machten wir eine fast 2-stündige Mittagspause.
Gut gestärkt wollten wir gegen 14 Uhr weiterfahren. Doch unser „Präsident Norbert“ hatte am Hinterrad einen Platten. Mit seinem „Flickspray versuchten wir das Problem schnell zu lösen. Der erwünschte Erfolg hielt leider nicht lange und der Reifen war wieder platt.
Karl stellte sich spontan zur Verfügung mit Norbert einen neuen Schlauch aufzuziehen. Dadurch konnte der Rest zur Besichtigung des Wasserwerks in Klosterlechfeld weiterfahren. Werner hatte eine sehr interessante Führung mit Herrn Dobrindt organisiert.
Als die Besichtigung zu Ende war kam auch Karl zu uns und berichtete, dass der Reparaturversuch bei Norberts Platten leider fehlgeschlagen ist. Deshalb musste Norbert mit seinem defekten Rad per Auto abgeholt werden.
Wir fuhren weiter über Graben, Großaitingen nach Reinhartshausen. Von hier ging es durch den Wald zum „Klosterstüble“ in Oberschönenfeld. Etwa 20 Minuten über unserem geplanten Zeitpunkt trafen wir ein und ließen mit unseren dazugekommenen Frauen und Weber Schorsch die Tour ausklingen.

 

Schlusssatz:
Der Lechradweg ist ein Genießerradweg ohne größere und längere Steigungen, auf überwiegend sehr gut befahrbaren und fast durchgängig, je nach Variante, geteerten Radwegen. Sie haben auf der ersten Etappe der Tour die Möglichkeit eine der letzten Wildflusslandschaften Europas zu entdecken. Der Lech ist ein kalkalpiner Fluss, dessen Dynamik und Wildheit ihn zu einer Besonderheit macht. Die freie Gestaltungskraft des Wassers verleiht der Landschaft ständig ein neues Aussehen. Eingebettet von mehr als 2.500 Meter hohen Bergen darf der Fluss sich seinen Weg noch selbst suchen, bis er bei Füssen den Lechfall erreicht. Auf der zweiten Etappe starten man in Füssen im König-Ludwig-Land, nahe den Königsschlössern Hohenschwangau und Neuschwanstein, und radelt hinaus in die leicht hügelige Landschaft des Ostallgäus. Eine regelrechte Bilderbuchlandschaft mit saftigen Wiesen und urigen Dörfern mit vielen Einkehrmöglichkeiten liegt am Weg. Ein kultureller Höhepunkt ist die berühmte Wieskirche und der mittelalterliche Stadtkern von Schongau. Landsberg am Lech ist ebenfalls eine Radreise wert.

Erinnerungen an die Lechtal-Tour 2016

Stand: 16. Mai 2016