Die Staudenradler
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Stand: 12.03.17

Staudenradler 24.05.-26.05.2001
Illerradweg (Oberstdorf - Ulm)

 

Donnerstag, 24.05.2001
Start mit dem Zug in Gessertshausen um 07.42 Uhr nach Oberstdorf, Ankunft um 10.46 Uhr,
mit dem Rad über .......nach Heising-Lauben ca. 67 km
Freitag, den 25.05.2001
Von Heising-Lauben über Illerbeuren nach Kirchdorf ca. 67 km
Samstag
, den 26.05.2001
Von Kirchdorf über ....nach Ulm ca. 55 km,
von dort mit dem Zug um 17.16 Uhr nach Gessertshausen Ankunft dort um 18.10 Uhr

Dabei waren:
Straßer Norbert, Biber Gottfried und Georg, Singer Anton, Sirch Georg, Weber Georg
Straßer Werner, Rainer Müller, Lehmann Jörg, Schorer Hans und Schäfer Jürgen

 

Fahrtbericht:

Am Donnerstag, 24.05.2001 ging es mit dem Zug ab Gessertshausen in Richtung Oberstdorf. In Ulm mussten wir umsteigen, was zu einigen Komplikationen führte. Der Zug in Richtung Oberstdorf war nicht für so viele Radler ausgelegt. Die Zugbegleitung wollte uns nicht komplett mitnehmen und ließ den Zug nicht abfahren. Nach dem sich sogar die Bahnpolizei eingeschaltet hatte, einigte man sich, dass wir die Fahrräder mit ins Abteil nehmen.
In Oberstdorf kamen wir gegen 10:46 Uhr an. Oberstdorf ist der Ausgangspunkt für unsere Tour entlang der Iller, die uns durch die Städte Sonthofen und Immenstadt führt und schließlich in Kempten endet. Zu 80 % verläuft die Strecke auf einem gut beschilderten unbefestigten Illerdamm. Nur wenige Abschnitte führen über ruhige Landstraßen, jedoch ohne viel Autoverkehr. Am Illerursprung in Oberstdorf beginnt also die Reise, wo die drei Flüsse Breitach, Stillach und Trettach zusammentreffen und die Iller bilden.Iller-Ursprung Dies Stelle ist beeindruckend, denn die Wassermassen vereinigen sich hier zu einem gemächlich fließenden Gewässer, das nach 165 km bei Ulm in die Donau mündet. Der Illerradweg führt direkt am Flussufer durch einen Auenwald mit gutem Blick auf die Allgäuer Alpen.
Für uns ging es mit dem Rad zuerst durch das schöne Stillachtal ca. 5 km zur Heini-Klopfer-Skiflugschanze, die wir natürlich besichtigten. Mit einem Sessellift ging's bis zum Schanzentisch, von hier aus dann in der Schanze mit einem Schrägaufzug bis ganz nach oben zur Aussichtsplattform.
Nach der Besichtigung der Schanze ging es weiter Richtung Kempten. In Immenstadt wurden wir von einem Gewitter überrascht, fanden jedoch in einem Aussiedlerhof Unterschlupf. Überraschenderweise wurden wir hier mit offenen Armen aufgenommen und bestens mit Kaffee und Kuchen verpflegt. Die Familie hat sich der "Armen Radler" erbarmt.
Nach dieser Stärkung ging es mit frischem Elan weiter bis Lauben-Heising zu unserem 1. Quartier dem Gasthof "7 Schwaben".
Am Freitag, 25.05.2001 führte unser Weg der Iller entlang bis  zu unserem Abstecher, dem Bauernhofmuseum in Illerbeuern. Nach einer Besichtigung und Führung durch das Schwäbische Bauernhofmuseum ging es weiter nach Memmingen. Hier ließen wir uns zu einer Kaffee- und Eispause nieder. Gegen 17:00 Uhr begleiteten wir unseren Radfreund Jürgen zum Krankenhaus, er war zur Dialyse angemeldet.
Jetzt ging es weiter nach Kirchdorf unserem 2. Quartier "Gasthaus Rößle". Leider konnten wir hier nicht zu Abendessen. Im "Restaurant Stern" gab's dafür XXXL-Portionen. Genau das richtige für hungrige Radler. Gegen 22:30 Uhr kam Jürgen mit einem Taxi von seiner Dialyse zurück und langsam wurde es ruhig im Quartier.
Das Ulmer Münster 2005Am Samstag, 26.05.2001 unserem letzten Tag der gemütlichen Reise durch die schwäbisch-bayrische Voralpenlandschaft ging es in Richtung Ulm. Kurz vor Illertissen ließen wir uns noch zu einer kleinen Rast mit Brotzeit hinreißen. Es fiel uns nicht besonders schwer. Gut gestärkt und vollem Tank machten wir uns wieder auf den Weg. Wieder begleiteten Auwälder den Radweg und man konnte den Kies unter den Räder knirschen hören. Auf Höhe des Ortes Senden gabelt sich der Radweg noch einmal. Wir entschlossen uns für die rechte Uferseite.  Nun waren es nur noch wenige Kilometer und die Iller mündet in die Donau. Man kann schon aus der Ferne den Turm des Ulmer Münsters -mit seinen 161,53 m der höchste Kirchturm der Welt- sehen. Einige von uns haben sich auch zu einer Besteigung des Turmes entschlossen. Der Blick über Ulm, das Fischerviertel und über die Donau ist die Mühe des Aufstiegs wert.
Nach dem wir uns alle wieder auf dem Münsterplatz versammelt hatten ging es zum Bahnhof. Wir traten die Rückfahrt nach Gessertshausen an. Kaum angekommen sattelten wir die Räder und es ging gegen Heimat, nach Margertshausen.

Hier wurden wir bereits von unserem Staudenradler "Erich" erwartet. Er war bei der diesjährigen Tour verhindert. Auch unser Staudenradler "Sammy" konnte dieses Jahr nicht teilnehmen, er war zur Kur!
Erich lud zu einem zünftigen Grillfest ein. Für jeden war etwas dabei, Erich hat sich alle Mühe gegeben um jeden Staudenradler satt zu bekommen. An dieser Stelle ein herzliches "Vergelt's Gott".
Um Mitternacht überreichte man Jürgen noch eine Torte, schließlich hatte er jetzt Geburtstag. Alle stießen auf sein Wohl an und man ließ die Nacht langsam bei Erinnerungen ausklingen.

 

Diaschau der Staudenradler-Tour 2001

Stand: 11. Januar 2014